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Unser Uhlenhorster Fachwerkfertighaus wurde 1987 erstellt.

Die Fassade ist vorgehängt mit 35mm Eiche auf Konterlattung und Ausfachungselementen der Fa. Röben. Bis 2006 haben wir mit einer Gastherme geheizt. Im Herbst 2006 haben wir eine Luft/Wärmepumpe installiert. Im Sommer 2007 entdeckten wir erstmals kleine schwarze Punkte auf dem Fachwerk. Ich habe es zuerst für Farbpigmente gehalten. Kann es sich um Schimmel handeln????

Hallo Herr Carstensen!Ich muß vorausschicken, dass ich kein Fachmann bin (ambitionierter Laie passt besser) und ihnen zunächst mal meinen Eindruck schildern möchte.

Ich glaube nicht, dass es sich um Schimmel handelt.

Wenn Schimmel aufgrund geänderter Heizsysteme an der Aussenseite sichtbar wird, müsste schon einiges mehr im Argen sein. Auch Innen.

Ich habe seit einigen Jahren einen aufgeschnittenen Eichenstamm im Hof liegen. Hauptsächlich Bohlen.

Diese Bohlen weisen eben solche, punktuellen Verfärbungen auf wie auf ihrem Bild zu sehen ist.

Ich würde es aufgrund dessen möglicherweise für eine „Ausfällung“ von Gerbstoffen halten. Vieleicht in Reaktion mit im Holz eingelagerten Mineralien.

Denn ich beobachte, das auf unserer Hofläche (Pflaster) seit ein, zwei Jahren Flechten wachsen die es vorher nicht gab. Vieleicht wird es einfach feuchter und auch Hölzer reagieren anders.

Das nur als kleinen Denkanstoß.

Ich werde noch ein Foto meiner Bohlen nachreichen. Dafür ist es gerade zu dunkel ; )

Die hnlichkeit der Verfärbungen ist aber erstaunlich!

Was mich aber wundert, ist die Tatsache, dass es erst nach 20 Jahren auftritt. Da dürften Gerbstoffe eigentlich nicht mehr das Problem sein.

Vieleicht geben ja auch die Fachleute hier einen Tip!

Ich kenne diese Punkte auch, von einer Teakholzgartenbank. Ich war bisher immer der Annahme, dass diese aus Nachbars Schornstein stammen, da sie immer nach dem Winter ins Auge fielen und sich auch runterbürsten liesen. Soviel zum Thema Feinstaub. Seit die gesamte Nachbarschaft einen Kachelofen hat, habe ich im Frühjahr überall eine schöne, schwarze Schicht, auf allem was den Winter über draußen geblieben ist.

Ist nur so ein Gedanke, Fachmann bin ich dafür nicht :)Möglich ist beidesPlanungs /Gutachterbüro Arnold

Guten Tag, es kann sein, dass hier Gerbstoffe mit Eisen reagierten. Ist vielleicht vor der Fassade einmal geflext oder geschliffen worden? Genauso ist es aber auch möglich, dass es sich um Schimmelpilz handelt. Es muss auch nicht unbedingt ein Zusammenhang mit dem Wechsel des Heizsystems vorliegen. Oder laufen jetzt vielleicht Luftströme der Wärmepumpenanlage vor der Fassade entlang? Nebenbeibemerkt ist die Konstruktion nicht gerade das was ich mir unter einem Fachwerkhaus vorstelle. Mit freundlichen Grüßen Ulrich ArnoldSehr geehrter Herr Hans Christian Carstensen,

bei den Flecken handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einem Pilz.

Um welche Art wäre allerdings spekulativ.

Sie sollten sich schnellstens einem ausgewiesenen Fachmann für Schwamm und Schimmelbekämpfung herranholen um die Sache zu untersuchen.

Der Holzabbau und die Ausbreitung nimmt, je nach Pilzart und vorhandener Feuchte, in den nächsten Wochen rapide zu. Je länger Sie warten um so höher wird der Sanierungsaufwand!!

Zu Beginn ist das ganze relativ Kostengering zu behandeln und einzugrenzen. Sollte es sich um Holzbläue handeln ist das ganze nicht so dramatisch,
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sollte jedoch dennoch behandelt werden.