parajumpers on sale Beethovens Instrumentalmusik

parajumper jacke Beethovens Instrumentalmusik

E. T. A. HoffmannSollte, wenn von der Musik als einer selbst Kunst die Rede ist, nicht immer nur die Instrumentalmusik gemeint sein, welche, jede Hilfe, jede Beimischung einer andern Kunst (der Poesie) verschm das eigent nur in ihr zu erkennende Wesen dieser Kunst rein ausspricht? Sie ist die romantischste aller K beinahe m man sagen, allein echt romantisch, denn nur das Unendliche ist ihr Vorwurf. Orpheus‘ Lyra die Tore des Orkus. Die Musik schlie dem Menschen ein unbekanntes Reich auf, eine Welt, die nichts gemein hat mit der Sinnenwelt, die ihn umgibt und in der er alle bestimmten Gef zur um sich einer unaussprechlichen Sehnsucht hinzugeben.

Habt ihr dies eigent Wesen auch wohl nur geahnt, ihr armen Instrumentalkomponisten, die ihr euch m abqu bestimmte Empfindungen, ja sogar Begebenheiten darzustellen? Wie konnte es euch denn nur einfallen, die der Plastik geradezu entgegengesetzte Kunst plastisch zu behandeln? Eure Sonnaufg eure Gewitter, eure Batailles des trois Empereurs usw. waren wohl gewi gar l Verirrungen und sind wohlverdienterweise mit g Vergessen bestraft.

In dem Gesange, wo die Poesie bestimmte Affekte durch Worte andeutet, wirkt die magische Kraft der Musik wie das wunderbare Elixier der Weisen, von dem etliche Tropfen jeden Trank k und herrlicher machen. Jede Leidenschaft Liebe Ha Zorn Verzweiflung etc., wie die Oper sie uns gibt, kleidet die Musik in den Purpurschimmer der Romantik, und selbst das im Leben Empfundene f uns hinaus aus dem Leben in das Reich des Unendlichen.

So stark ist der Zauber der Musik, und, immer m werdend, mu er jede Fessel einer andern Kunst zerrei Gewi nicht allein in der Erleichterung der Ausdrucksmittel (Vervollkommnung der Instrumente, gr Virtuosit der Spieler), sondern in dem tieferen, innigeren Erkennen des eigent Wesens der Musik liegt es, da geniale Komponisten die Instrumentalmusik zu der jetzigen H erhoben.

Mozart und Haydn, die Sch der jetzigen Instrumentalmusik, zeigten uns zuerst die Kunst in ihrer vollen Glorie; wer sie da mit voller Liebe anschaute und eindrang m ihr innigstes Wesen, ist Beethoven! Die Instrumentalkompositionen aller drei Meister atmen einen gleichen romantischen Geist, welches in dem gleichen innigen Ergreif en des eigent Wesens der Kunst liegt; der Charakter ihrer Kompositionen unterscheidet sich jedoch merklich. Der Ausdruck eines kindlichen, heitern Gem herrscht in Haydns Kompositionen. . Seine Sinfonien f uns in unabsehbare gr Haine, in ein lustiges buntes Gew gl Menschen. J und M schweben m Reihent vor lachende Kinder, hinter B hinter Rosenb lauschend, werfen sich neckend mit Blumen. Ein Leben voll Liebe, voll Seligkeit wie vor der S in ewiger Jugend; kein Leiden, kein Schmerz, nur ein s wehm Verlangen nach der geliebten Gestalt, die in der Ferne im Glanz des Abendrotes daherschwebt, nicht n kommt, nicht verschwindet, und solange sie da ist, wird es nicht Nacht, denn sie selbst ist das Abendrot, von dem Berg und Hain ergl In die Tiefen des Geisterreichs f uns Mozart. Furcht umf uns, aber ohne Marter ist sie mehr Ahnung des Unendlichen.

Liebe und Wehmut t in holden Geisterstimmen; die Nacht geht auf in hellem Purpurschimmer, und in unaussprechlicher Sehnsucht ziehen wir nach den Gestalten, die, freundlich uns in ihre Reihen winkend, in ewigem Sph durch die Wolken fliegen. (Mozarts Sinfonie in Es Dur, unter dem Namen des Schwanengesanges bekannt.)

So uns auch Beethovens Instrumentalmusik das Reich des Ungeheuern und Unerme Gl Strahlen schie durch dieses Reiches tiefe Nacht, und wir werden Riesenschatten gewahr, die auf und abwogen, enger und enger uns einschlie und uns vernichten, aber nicht den Schmerz der unendlichen Sehnsucht, in welcher jede Lust, die schnell in jauchzenden T emporgestiegen, hinsinkt und untergeht, und nur in diesem Schmerz, der Liebe, Hoffnung, Freude in sich verzehrend, aber nicht zerst unsere Brust mit einem vollstimmigen Zusammenklange aller Leidenschaften zersprengen will, leben wir fort und sind entz Geisterseher!

Der romantische Geschmack ist selten, noch seltener das romantische Talent, daher gibt es wohl so wenige, die jene Lyra, deren Ton das wundervolle Reich des Romantischen aufschlie anzuschlagen verm Haydn fa das Menschliche im menschlichen Leben romantisch auf; er ist kommensurabler, fa f die Mehrzahl.

Mozart nimmt mehr das das Wunderbare, welches im Innern Geiste wohnt, in Anspruch. Beethovens Musik bewegt die Hebel der Furcht, des Schauers, des Entsetzens, des Schmerzes und erweckt eben jene unendliche Sehnsucht, welche das Wesen der Romantik ist. Er ist daher ein rein romantischer Komponist, und mag es nicht daher kommen, da ihm Vokalmusik, die den Charakter des unbestimmten Sehnens nicht zul sondern nur durch Worte bestimmte Affekte, als in dem Reiche des Unendlichen empfunden, darstellt, weniger gelingt?

Den musikalischen P dr Beethovens m Genius; er will sich vergebens dagegen auflehnen. Aber die weisen Richter, mit vornehmer Miene um sich schauend, versichern, man k es ihnen als M von gro Verstande und tiefer Einsicht aufs Wort glauben, es fehle dem guten B. nicht im mindesten an einer sehr reichen, lebendigen Phantasie, aber er verstehe sie nicht zu z Da w denn nun von Auswahl und Formung der Gedanken gar nicht die Rede, sondern er werfe nach der sogenannten genialen Methode alles so hin, wie es ihm augenblicklich die im Feuer arbeitende Phantasie eingebe. Wie ist es aber, wenn nur eurem schwachen Blick der innere tiefe Zusammenhang jeder Beethovenschen Komposition entgeht? Wenn es nur an euch liegt, da ihr des Meisters, dem Geweihten verst Sprache nicht versteht, wenn euch die Pforte des innersten Heiligtums verschlossen blieb? In Wahrheit, der Meister, an Besonnenheit Haydn und Mozart ganz an die Seite zu stellen, trennt sein Ich von dem Innern Reich der T und gebietet dar als unumschr Herr. Me haben oft im Shakespeare g Mangel innerer Einheit und inneren Zusammenhanges geklagt, indem dem tieferen Blick ein sch Baum, Bl Bl und Fr aus einem Keim treibend, erw so entfaltet sich auch nur durch ein sehr tiefes Eingehen in Beethovens Instrumentalmusik die hohe Besonnenheit, welche vom wahren Genie unzertrennlich ist und von dem Studium der Kunst gen wird. Welches Instrumentalwerk Beethovens best dies alles wohl in h Grade als die alle Ma herrliche tiefsinnige Sinfonie in c Moll. Wie f diese wundervolle Komposition in einem fort und fort steigenden Klimax den Zuh unwiderstehlich fort in das Geisterreich des Unendlichen. Nichts kann einfacher sein, als der nur aus zwei Takten bestehende Hauptgedanke des ersten Allegros, der, anfangs im Unisono, dem Zuh nicht einmal die Tonart bestimmt. Den Charakter der unruhvollen Sehnsucht, den dieser Satz in sich tr setzt das melodi Nebenthema nur noch mehr ins klare! Die Brust, von der Ahnung des Ungeheuern, Vernichtung Drohenden gepre und be scheint sich in schneidenden Lauten gewaltsam Luft machen zu wollen, aber bald zieht eine freundliche Gestalt gl daher und erleuchtet die tiefe, grauenvolle Nacht. (Das liebliche Thema in G Dur, das erst von dem Horn in Es Dur ber wurde.) Wie einfach noch einmal sei es gesagt ist das Thema, das der Meister dem Ganzen zum Grunde legte, aber wie wundervoll reihen sich ihm alle Neben und Zwischens durch ihr rhythmisches Verh so an, da sie nur dazu dienen, den Charakter des Allegros, den jenes Hauptthema nur andeutete, immer mehr und mehr zu entfalten. Alle S sind kurz, beinahe alle nur aus zwei, drei Takten bestehend, und noch dazu verteilt in best Wechsel der Blas und der Saiteninstrumente; man sollte glauben, da aus solchen Elementen nur etwas Zerst Unfa entstehen k aber statt dessen ist es eben jene Einrichtung des Ganzen sowie die best aufeinander folgende Wiederholung der S und einzelner Akkorde, die das Gef einer unnennbaren Sehnsucht bis zum h Grade steigert. Ganz davon abgesehen, da die kontrapunktische Behandlung von dem tiefen Studium der Kunst zeugt, so sind es auch die Zwischens die best Anspielungen auf das Hauptthema, welche dartun, wie der hohe Meister das Ganze mit allen den leidenschaftlichen Z im Geist auffa und durchdachte. T nicht wie eine holde Geisterstimme, die unsre Brust mit Hoffnung und Trost erf das liebliche Thema des Andante con moto in As Dur? Aber auch hier tritt der furchtbare Geist, der im Allegro das Gem ergriff und jeden Augenblick drohend aus der Wetterwolke hervor, in der er verschwand, und vor seinen Blitzen entfliehen schnell die freundlichen Gestalten, die uns umgaben. Was soll ich von der Menuett sagen? H die eignen Modulationen, die Schl in dem dominanten Akkorde Dur den der Ba als Tonika des folgenden Themas in Moll aufgreift das immer sich um einige Takte erweiternde Thema selbst! Ergreift euch nicht wieder jene unruhvolle,
parajumpers on sale Beethovens Instrumentalmusik
unnennbare Sehnsucht, jene Ahnung des wunderbaren Geisterreichs, in welchem der Meister herrscht? Aber wie blendendes Sonnenlicht strahlt das pr Thema des Schlu in dem jauchzenden Jubel des ganzen Orchesters. Welche wunderbare kontrapunktische Verschlingungen verkn sich hier wieder zum Ganzen. Wohl mag manchem alles vor wie eine geniale Rhapsodie, aber das Gem jedes sinnigen Zuh wird gewi von einem Gef das eben jene unnennbare ahnungsvolle Sehnsucht ist, tief und innig ergriffen, und bis zum Schlu ja noch in den Momenten nach demselben wird er nicht heraustreten k aus dem wunderbaren Geisterreiche, wo Schmerz und Lust, in T gestaltet, ihn umfingen. Die S ihrer Innern Einrichtung nach, ihre Ausf Instrumentierung, die Art, wie sie aneinandergereiht sind, alles arbeitet auf einen Punkt hinaus; aber vorz die innige Verwandtschaft der Themas untereinander ist es, welche jene Einheit erzeugt, die nur allein vermag den Zuh in einer Stimmung festzuhalten. Oft wird diese Verwandtschaft dem Zuh klar, wenn er sie aus der Verbindung zweier S heraush oder in den zwei verschiedenen S gemeinen Grundba entdeckt, aber eine tiefere Verwandtschaft, die sich auf jene Art nicht dartut, spricht oft nur aus dem Geiste zum Geiste, und eben diese ist es, welche unter den S der beiden Allegros und der Menuett herrscht und die besonnene Genialit des Meisters herrlich verk Wie tief haben sich doch deine herrlichen Fl du hoher Meister! meinem Gem eingepr wie schal und nichtsbedeutend erscheint mir doch nun alles, was nicht dir, dem sinnigen Mozart und dem gewaltigen Genius Sebastian Bach angeh Mit welcher Lust empfing ich dein siebzigstes Werk, die beiden herrlichen Trios, denn ich wu ja wohl, da ich sie nach weniger bald gar herrlich h w Und so gut ist es mir ja denn heute abend geworden, so da ich noch jetzt wie einer, der in den mit allerlei seltenen B Gew und wunderbaren Blumen umflochtenen Irrg eines phantastischen Parks wandelt und immer tiefer und tiefer hineinger nicht aus den wundervollen Wendungen und Verschlingungen deiner Trios herauszukommen vermag. Die holden Sirenenstimmen deiner in bunter Mannigfaltigkeit prangenden S locken mich immer tiefer und tiefer hinein. Die geistreiche Dame, die heute mir, dem Kapellmeister Kreis1er, recht eigentlich zu Ehren das Trio Nro. 1 gar herrlich spielte und vor deren Fl ich noch sitze und schreibe, hat es mich recht deutlich einsehen lassen, wie nur das, was der Geist gibt, zu achten, alles aber vom ist. Eben jetzt habe ich auswendig einige frappante Ausweichungen der beiden Trios auf dem Fl wiederholt. Es ist doch wahr, der Fl (Fl bleibt ein mehr f die Harmonie als f die Melodie brauchbares Instrument. Der feinste Ausdruck, dessen das Instrument f ist, gibt der Melodie nicht das regsame Leben in tausend und tausend Nuancierungen, das der Bogen des Geigers, der Hauch des Bl hervorzubringen imstande ist. Der Spieler ringt vergebens mit der un Schwierigkeit, die der Mechanism, der die Saiten durch einen Schlag vibrieren und ert l ihm entgegensetzt. Dagegen gibt es (die noch immer weit beschr Harfe abgerechnet) wohl kein Instrument, das so wie der Fl in vollgriffigen Akkorden das Reich der Harmonie umfa und seine Sch in den wunderbarsten Formen und Gestalten dem Kenner entfaltet. Hat die Phantasie des Meisters ein ganzes Tongem mit reichen Gruppen, hellen Lichtern und tiefen Schattierungen ergriffen, so kann er es am Fl ins Leben rufen, da es aus der Innern Welt farbicht und gl hervortritt. Die vollstimmige Partitur, dieses wahre musikalische Zauberbuch, das in seinen Zeichen alle Wunder der Tonkunst, den geheimnisvollen Chor der mannigfaltigsten Instrumente bewahrt, wird unter den H des Meisters am Fl belebt, und ein in dieser Art gut und vollstimmig vorgetragenes St aus der Partitur m dem wohlgeratnen Kupferstich, der einem gro Gem entnommen, zu vergleichen sein. Zum Phantasieren, zum Vortragen aus der Partitur, zu einzelnen Sonaten, Akkorden usw. ist daher der Fl vorz geeignet, so wie n Trios, Quartetten, Quintetten etc., wo die gew Saiteninstrumente hinzutreten, schon deshalb ganz in das Reich der Fl geh weil, sind sie in der wahren Art, d. h. wirklich vierstimmig, f usw. komponiert, hier es ganz auf die harmonische Ausarbeitung ankommt, die das Hervortreten einzelner Instrumente in gl Passagen von selbst ausschlie Einen wahren Widerwillen hege ich gegen all die eigentlichen Fl (Mozartsche und Beethovensche sind nicht sowohl Konzerte als Sinfonien mit obligatem Fl Hier soll die Virtuosit des einzelnen Spielers in Passagen und im Ausdruck der Melodie geltend gemacht werden; der beste Spieler auf dem sch Instrumente strebt aber vergebens nach dem, was z. B. der Violinist mit leichter M erringt.

Jedes Solo klingt nach dem vollen Tutti der Geiger und Bl steif und matt, und man bewundert die Fertigkeit der Finger u. dergl., ohne da das Gem recht angesprochen wird.

Wie hat doch der Meister den eigent Geist des Instruments aufgefa und in der daf geeignetsten Art gesorgt!

Ein einfaches, aber fruchtbares, zu den verschiedensten kontrapunktischen Wendungen, Abk usw. taugliches, singbares Thema liegt jedem Satze zum Grunde, alle Nebenthemata und Figuren sind dem Hauptgedanken innig verwandt, so da sich alles zur h Einheit durch alle Instrumente verschlingt und ordnet. So ist die Struktur des Ganzen; aber in diesem k Bau wechseln in rastlosem Fluge die wunderbarsten Bilder, in denen Freude und Schmerz, Wehmut und Wonne neben und ineinander hervortreten. Seltsame Gestalten beginnen einen luftigen Tanz, indem sie bald zu einem Lichtpunkt verschweben, bald funkelnd und blitzend auseinanderfahren und sich in mannigfachen Gruppen jagen und verfolgen; und mitten in diesem aufgeschlossenen Geisterreiche horcht die entz Seele der unbekannten Sprache zu und versteht alle die geheimsten Ahnungen, von denen sie ergriffen.

Nur der Komponist drang wahrhaft in die Geheimnisse der Harmonie ein, der durch sie auf das Gem des Menschen zu wirken vermag; ihm sind die Zahlenproportionen, welche dem Grammatiker ohne Genius nur tote, starre Rechenexempel bleiben, magische Pr denen er eine Zauberwelt entsteigen l Unerachtet der Gem die vorz in dem ersten Trio, selbst das wehmutsvolle Largo nicht ausgenommen, herrscht, bleibt doch der Beethovensche Genius ernst und feierlich. Es ist, als meinte der Meister, man k von tiefen, geheimnisvollen Dingen, selbst wenn der Geist, mit ihnen innig vertraut, sich freudig und fr erhoben f nie in gemeinen, sondern nur in erhabenen, herrlichen Worten reden; das Tanzst der Isispriester kann nur ein hochjauchzender Hymnus sein.

Die Instrumentalmusik mu da, wo sie nur durch sich als Musik wirken und nicht vielleicht einem bestimmten dramatischen Zweck dienen soll, alles unbedeutend Spa alle t Lazzi vermeiden. Es sucht das tiefe Gem f die Ahnungen der Freudigkeit, die herrlicher und sch als hier in der beengten Welt, aus einem unbekannten Lande her ein inneres, wonnevolles Leben in der Brust entz einen h Ausdruck, als ihn geringe Worte, die nur der befangenen irdischen Lust eigen, gew k Schon dieser Ernst aller Beethovenschen Instrumental und Fl verbannt alle die halsbrechenden Passagen auf und ab mit beiden H alle die seltsamen Spr die possierlichen Capriccios, die hoch in die Luft gebauten Noten mit f und sechsstrichigem Fundament, von denen die Fl neuester Art erf sind. Wenn von blo Fingerfertigkeit die Rede ist, haben die Fl des Meisters gar keine besondere Schwierigkeit, da die wenigen L Triolenfiguren u. d. m. wohl jeder ge Spieler in der Hand haben mu und doch ist ihr Vortrag bedingt recht schwer. Mancher sogenannte Virtuose verwirft des Meisters Fl indem er dem Vorwurfes sehr schwer! noch hinzuf und sehr undankbar! Was nun die Schwierigkeit betrifft, so geh zum richtigen, bequemen Vortrag Beethovenscher Komposition nichts Geringeres, als da man ihn begreife, da man tief in sein Wesen eindringe, da man im Bewu eigner Weihe es k wage, in den Kreis der magischen Erscheinungen zu treten, die sein m Zauber hervorruft. Wer diese Weihe nicht in sich f wer die heilige Musik nur als Spielerei, nur zum Zeitvertreib in leeren Stunden, zum augenblicklichen Reiz stumpfer Ohren oder zur eignen Ostentation tauglich betrachtet, der bleibe ja davon. Nur einem solchen steht auch der Vorwurf: und h undankbar! zu. Der echte K lebt nur in dem Werke, das er in dem Sinne des Meisters aufgefa hat und nun vortr Er verschm es, auf irgendeine Weise seine Pers geltend zu machen, und all sein Dichten und Trachten geht nur dahin, alle die herrlichen, holdseligen Bilder und Erscheinungen, die der Meister mit magischer Gewalt in sein Werk verschlo tausendfarbig gl ins rege Leben zu rufen, da sie den Menschen in lichten, funkelnden Kreisen umfangen und, seine Phantasie, sein innerstes Gem entz ihn raschen Fluges in das ferne Geisterreich der T tragen.

Klicken Sie auf das Adblocker Zeichen in Ihrem Browser oder öffnen Sie in den Einstellungen den Bereich für Erweiterungen / Addons.

Seite neu laden

Sie haben gar keinen Adblocker oder bereits eine Ausnahme hinzugefügt?Bitte prüfen Sie, ob Sie ähnliche Erweiterungen, Do not Track Funktionen oder den Inkognito Modus aktiviert haben, die ebenfalls Werbung unterdrücken. Oder haben Sie einen anderen Browser? Hier finden Sie mehr Informationen.

Welche Bedeutung Werbung für SPIEGEL ONLINE hat, was wir für Ihre Sicherheit im Netz tun, wie unsere Redaktion arbeitet Fragen und Antworten finden Sie hier.
parajumpers on sale Beethovens Instrumentalmusik