parajumpers men sollen solche Angebote im Jobforum veröffentlicht werden

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Sorry, aber manche Kommentare reizen meine Lachmuskeln. Da gibt es wohl Menschen irgendwo im elitären Journalistenland, die nix im Kühlschrank haben, Honorare einklagen, tagelang recherchieren und Fahrtkosten selbst tragen müssen, aber dafür ach so anspruchsvolle Aufträge haben, die dann einmal im Monat mit einigen hundert Euro vergütet werden. Diese Elitären regen sich über andere Menschen auf, die außerhalb der Elite tätig sind, aber die sich sagen: Lieber schreibe ich einen Text, der nicht hochanspruchsvoll ist, aber dafür bekomme ich Geld, von dem ich mir was zu essen kaufen, meine Miete bezahlen, mein Auto tanken, mein Kind ernähren kann. Ihr lieben Elitären, lasst euch sagen, dass man sich Anspruch leisten können muss. Hört bitte auf, all diejenigen zu verunglimpfen, die vom Schreiben leben möchten, ohne Hunger zu leiden. Es funktioniert, mit einem, mit zwei oder mit drei Cent pro Wort. Nach einiger Zeit seid ihr auf so vielen Gebieten versiert, dass ihr keine Recherche mehr braucht. Keine Fahrtkosten. Keine nervige Akquise. Schreibe 100 Worte in fünf Minuten, macht 1.200 pro Stunde. Bleiben wir bei 2 cent pro Wort. 24 Stundenlohn . Sechs Stunden Arbeit am Tag, jedes Wochenende frei, etwa 2.500 verdient . Genug, um mehrmals im Monat einkaufen zu gehen. Viele Menschen, die acht Stunden arbeiten, zwei Stunden Fahrtweg zur Arbeit haben und im Schichtdienst unterwegs sind, träumen von einem solchen Verdienst. Und wenn der Kunde zufrieden ist, dann ist es kein Müll, der produziert wird, sondern es ist eine Dienstleistung, die im brigen von Google ins Leben gerufen wurde. Ich habe einen Master in der Germanistik, habe Lehraufträge angenommen, die wesentlich schlechter bezahlt wurden, und mich irgendwann entschieden, von dem elitären Zug abzuspringen. Seitdem geht es mir und meinem Konto blendend. Wie ich schon sagte: Anspruch muss man sich leisten können . verblödet bin ich nach sechs Jahren als Contenttexter übrigens noch nicht. Nach meinem Sechsstundentag im heimischen Büro habe ich genug Zeit,
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mich anspruchsvoller Literatur hinzugeben und meine Fremdsprachenkenntnisse zu pflegen. Packt mich die Reiselust, nehme ich meinen Laptop und fahre ein paar Wochen ins Ausland. Arbeiten kann ich überall, ich brauche nur einen Internetzugang. Jeder Beruf kann spannend sein. Es kommt immer darauf an, was man daraus macht. Ich möchte mit keinem der elitären Journalisten tauschen. Und ich bin überzeugt davon, dass ich sowohl in Bezug auf meinen Kontostand als auch in Anbetracht meiner geistigen Fähigkeiten trotz der verblödenden Fließband Arbeit mit vielen, die sich hier maßlos aufregen, mithalten kann. Leben und leben lassen . Was spricht gegen die Veröffentlichung der Angebote? Wir sind alle mündig und können selbst entscheiden, ob wir sie annehmen möchten oder nicht.

Bei 2.500, haben Sie nach allen Abzügen, Betriebskosten, Steuern, Versicherungen etc. max. 1.100, übrig. Und davon bestreiten Sie nicht nur Ihren Lebensunterhalt, sondern zahlen davon noch Fremdsprachenkurse / literatur, Literatur und wochenlange Auslandsaufenthalte. Daneben sind Sie sogar Vollzeit beschäftigt. Respekt! Nebenbei bemerkt gehören Sie ins Guinnessbuch der Rekorde mit Ihrer Anschlagszahl. Allerdings, redigieren und lektorieren brauchen Sie natürlich nicht. Obwohl: Bei 10 Rechtschreib und Interpunktionsfehlern, die ich so auf Anhieb gesehen habe, sollten Sie es zumindest damit mal versuchen mit dem Redigieren und Lektorieren.

Dieser Text hat meine Lachmuskeln ebenfalls ziemlich strapaziert. Journalisten haben ja allgemein den Ruf, mit mathematischen Betrachtungen nicht zu viel am Hut zu haben, aber so eine Milchmädchenrechnung ist mir selten untergekommen.

1) 2500 auf diese Weise verdient, bedeutet Netto meist eher etwas um die 1500 . Das ist als Hauptgehalt eher dürftig, außer man lässt die Steuer nichts davon wissen. „Blendend“ geht es dem Konto nur, wenn ansonsten die Ausgaben sehr gering sind

2) Ich kenne sehr wenige Journalisten und Blogger die 6 Stunden am Tag ein Ouput von 1200 Wörtern pro Stunde aufrechterhalten können. Schon gar nicht 5 6 Tage die Woche. Real kommen damit keine 2500 zusammen, selbst vor Abzug der ganzen Abgaben.

3) Es gibt wenig Auftraggeber, die Monat um Monat Content im Bereich von 140.000 Wörtern brauchen. Das ist ein ziemliches Brett. Teilt man dieses Volumen auf mehrere Auftraggeber auf, stellt sich die Frage, ob man doppelten Content produziert oder sich auf mehrere Themen „spezialisieren“ muss.

Sorry aber die Geschichte halte ich dann doch für einen Mythos.

Dieser Text hat meine „Lachmuskeln“ ebenfalls ziemlich strapaziert. Journalisten haben ja allgemein den Ruf, mit mathematischen Betrachtungen nicht zu viel am Hut zu haben, aber so eine Milchmädchenrechnung ist mir selten untergekommen.

1) 2500 auf diese Weise verdient, bedeutet Netto meist eher etwas um die 1500 . Das ist als Hauptgehalt eher dürftig, außer man lässt die Steuer nichts davon wissen. „Blendend“ geht es dem Konto nur, wenn ansonsten die Ausgaben sehr gering sind

2) Ich kenne sehr wenige Journalisten und Blogger die 6 Stunden am Tag ein Ouput von 1200 Wörtern pro Stunde aufrechterhalten können. Schon gar nicht 5 6 Tage die Woche. Real kommen damit keine 2500 zusammen, selbst vor Abzug der ganzen Abgaben.

3) Es gibt wenig Auftraggeber, die Monat um Monat Content im Bereich von 140.000 Wörtern brauchen. Das ist ein ziemliches Brett. Teilt man dieses Volumen auf mehrere Auftraggeber auf, stellt sich die Frage, ob man doppelten Content produziert oder sich auf mehrere Themen „spezialisieren“ muss.

Sorry aber die Geschichte halte ich dann doch für einen Mythos.

Als Nebenjob kann man als Hobby so eine Bezahlung akzeptieren, ganz nach dem Motto besser ein wenig Geld für das Hobby,
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als gar keines vor allem wenn man auch ohne Bezahlung solchen Content produzieren würde.