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Immobilien Zeitung: Für Instone war lange Zeit neben der Börse auch ein Direktverkauf eine Option gewesen. Warum soll es nun doch der Börsengang sein?

Kruno Crepulja: Wir halten die Börse für den besten Weg, das Wachstum unseres Unternehmens weiter zu beschleunigen. Wir sind einer der führenden Wohnungsentwickler am deutschen Markt. Die Erlöse aus der Kapitalerhöhung werden uns helfen, unseren Marktvorteil weiter auszubauen, den wir als überregionales Unternehmen im stark fragmentierten deutschen Bauträgermarkt haben.

Crepulja: Unser Schwerpunkt und unsere Kompetenzen liegen in der Entwicklung von Bauflächen, in denen man spezielle Kenntnisse und Netzwerke braucht. In diesem Bereich operiert nur ein kleiner Kreis von Wettbewerbern, also regionale Entwickler mit dem entsprechenden Know how in ihren Märkten. Unser Vorteil in diesem Wettbewerb ist, dass Instone in allen wichtigen Metropolregionen Deutschlands präsent ist und sich daher immer die profitabelsten Vorhaben aussuchen kann. Wir sind nicht von einem einzigen regionalen Heimatmarkt abhängig, wenn wir nach Neugeschäft suchen. Und wir können dank unserer Größe Skaleneffekte realisieren. Wir haben zum Beispiel allein im Jahr 2017 gut 200 Aufzüge bestellt, das spart Kosten.

IZ: Sie sehen die bundesweite Aufstellung Instones und demnächst auch die Börsenpräsenz als Alleinstellungsmerkmal aber die CG Gruppe ist ebenfalls bundesweit aktiv und zudem über ihre Muttergesellschaft Consus heute schon an der Börse. Was sagen Sie dazu?

Crepulja: Ich spreche lieber über Instone. Wir sind heute schon in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart und Leipzig aktiv, diese acht Ballungszentren bezeichnen wir als die acht Top Metropolregionen Deutschlands. Hier entwickeln wir Wohnraum in attraktivsten innenstädtischen Lagen. Außerdem haben wir große Erfahrung im Baumanagement, wir beherrschen die Einzelvergabe von Gewerken, was uns unabhängiger macht, und wir sind bei der Vermarktung unserer Wohnungen sehr breit aufgestellt: vom Eigennutzer bis zum institutionellen Großinvestor. Alles jeweils auf bundesweiter Ebene. Das zusammengenommen macht Instone aus unserer Sicht einzigartig. Mit dem Börsengang käme die Möglichkeit hinzu, direkt in Instone investieren zu können. Erste Gespräche mit institutionellen Investoren haben gezeigt, dass diese Kombination für den Kapitalmarkt sehr interessant ist.

IZ: Sie wären der erste „reinrassige“ Wohnungsentwickler seit dem Wiedervereinigungsboom, der seine Geschäfte über die Börse finanzieren würde. Wie hoch stehen die Chancen, dass es vorher doch noch zum Verkauf an einen Investor kommt?

Crepulja: Wir haben klar und deutlich unsere Pläne für einen Börsengang öffentlich kommuniziert. Das ist ein Signal für die weitere Planung.

IZ: Wie geeignet ist Ihrer Meinung nach das Entwicklungsgeschäft für die Börse? Derzeit boomt der deutsche Wohnungsmarkt, keine Frage. Aber wie ist die langfristige Wachstumsperspektive?

Crepulja: Als wir im Jahr 2008 unser Wohnungsbaugeschäft unter dem Namen formart gestartet haben, wurde das Modell auf der Expo Real noch belächelt. Mittlerweile entfallen schätzungsweise mehr als die Hälfte der Transaktionen, die auf der Messe gemacht werden, auf den Wohnungssektor. Das ist schon mal ein Indiz dafür, wie sich das Geschäft entwickelt hat. Seit dem Jahr 2014, als Activum formart übernahm, haben wir unser Projektportfolio verdreifacht, von 1,1 Mrd. auf 3,4 Mrd. Euro Umsatzvolumen. Für die kommenden Jahre hat Instone Akquisitionsmöglichkeiten für ein potenzielles zukünftiges Umsatzvolumen von über 13 Mrd. Euro identifiziert und in Bearbeitung. Wir wollen und werden perspektivisch also weiter wachsen.

IZ: Als Entwickler arbeiten Sie mit einem Rohstoff, den Sie nicht selber unbegrenzt herstellen können: Grundstücke. Die werden zunehmend knapper. Hemmt das nicht Ihre Wachstumsambitionen?

Crepulja: Wir sehen unser Wachstum dadurch nicht gehemmt. Wir konzentrieren uns schon lange auf die etwas spezielleren Themen, also wo es um Nutzungsänderungen, Baurechtschaffung oder Konversionen geht. Da nimmt die Zahl der Mitbewerber schnell ab, weil nicht jeder die nötige Kompetenz hat. Und, wie gesagt, unser Radius ist groß. Neben den Metropolen sind wir auch in der Mehrheit der wirtschaftlich interessanten Mittelstädte aktiv. Wir sehen für Instone also weiterhin hohes Marktpotenzial.

Private Placement statt IPOInstone peilt Berichten zufolge den Börsengang noch vor Ostern 2018 an. Allerdings nicht auf dem Weg eines klassischen „Initial Public Offering“, also mit einem öffentlichen Angebot zur Zeichnung der Aktien, sondern via Privatplatzierung. Dabei werden existierende und neue Aktien ausgewählten institutionellen Investoren angeboten, die während der Roadshow von den Qualitäten und dem Wert des Unternehmens überzeugt werden müssen. Den veranschlagen Berater auf über 1 Mrd. Euro, das Platzierungsvolumen auf einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag. Wenn die Investoren ihr Angebot abgegeben haben, folgt die Notierungsaufnahme. Wie viele seiner Anteile der Eigentümer Activum abgeben wird, steht noch nicht fest. Ein Weihnachtsgeschäft soll damit garantiert sein.
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