parajumpers blau AMD Mobile Athlon 4

jacken von parajumpers AMD Mobile Athlon 4

AMD Mobile Athlon 4 Infos zu den Notebookprozessoren

Fast ein Jahr nach der Einführung des Athlon „Thunderbird“ im Desktop Bereich im Juni 2000 dauerte es, als AMD ebenfalls einen Sockel A Prozessor im mobilen Einsatzgebiet veröffentlichte. Der unter dem Namen Mobile Athlon 4 bekannte Notebook Prozessor sollte den Erfolg seines Desktop Pendants mit in den mobilen Markt nehmen und den Marktanteil erweitern.

Doch die Umstände für den mobilen Athlon 4 waren alles andere als rosig. AMD hatte bis Dato nur die K6 2 und K6 III Prozessoren im Rennen, die leistungsmäßig den Pentium III Prozessoren in allen Belangen unterlegen waren und einen viel zu hohen Stromverbrauch vorwiesen. Mit der leicht modifizierten mobilen Version des Duron Prozessors versuchte man den uneinholbaren Vorsprung zu den Intel Prozessoren etwas zu verkürzen, doch diese waren, wenn man genau hinschaut, gar keine richtigen Notebook Prozessoren.

Die Zeit schien also für den Mobilen Athlon 4 gekommen zu sein. Der Mobile Athlon 4 erreichte zwar nicht den großen Erfolg seines Desktop Pendants, trotzdem schloss er die große Lücke im Notebook Bereich zwischen den AMD und Intel Produkten. Der AMD Mobile Athlon 4 hatte einfach mit den schlechten Kritiken seiner Vorgänger zu kämpfen, denn viele Menschen dachten immer noch, dass in einem schnellen Qualitätsnotebook ein Intel Prozessor stecken muss.

Mobile Athlon 4 als Notebookversion des Athlon „Thunderbirds“ Einige Probleme

Nach den K6 2 und K6 III Prozessoren folgte eine lange Durststrecke für AMD Prozessoren im Notebook Markt. Das lag vor allem daran, dass man im Desktop Bereich mit der Einführung der neuen Athlon Prozessoren auf die so genannte Slot Bauweise setzte, wo der Prozessor auf einer Platine, die sich wiederum in einer Box befand, verpflanzt wurde (siehe Artikel AMD Athlon Classic). Diese Bauweise ließ sich in einem Notebook schlecht unterbringen, so dass AMD den mobilen Bereich erst einmal vernachlässigte. Doch diese Slot Bauweise erwies sich als zu kostenintensiv, was dazu führte,
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dass man wieder auf die gewohnte Sockel Bauweise umstellte und mit dem Athlon „Thunderbird“ den Sockel A einführte.

Dies war auch der Startschuss für AMD, sich wieder mehr auf den mobilen Bereich zu konzentrieren, so dass es nicht lange dauerte, eine mobile Version des Athlon „Thunderbirds“ zu entwickeln. Die Leistungsfähigkeit des Athlon „Thunderbirds“ war zwar unangefochten, doch waren diese Prozessoren für den mobilen Bereich kaum zu gebrauchen, da sie einen viel zu hohen Stromverbrauch und eine enorme Wärmeentwicklung vorwiesen. Um einen Athlon mit Thunderbird Kern in einem Notebook betreiben zu können, hätte man trotz verschiedenster Stromspartechnologien ein sehr aufwendiges Kühlsystem benutzen müssen. Des Weiteren hätte die Akkulaufzeit stark unter dem hohen Stromverbrauch gelitten.

Um diese Probleme zu lösen, entwickelte AMD einen neuen Prozessorkern, den so genannten Palomino Kern. Dieser neue Kern wurde zwar auch in der 0,18m Technologie hergestellt, doch zeichnete er sich vor allem durch den niedrigeren Stromverbrauch und geringere Wärmeentwicklung aus, was ihn letztendlich so attraktiv für den mobilen Einsatz machte. Die Differenzierung läuft hauptsächlich auf der Validierungsebene. So muss der Mobile Athlon 4 einen sicheren Betrieb bei niedriger Stromaufnahme gewährleisten und der Athlon MP für Workstations muss zuverlässig in einer Multi Prozessor Konfiguration arbeiten. An den Athlon XP für Desktop Computer stellt man die niedrigsten Anforderungen, da dieser lediglich in einer Single CPU Konfiguration eingesetzt wird. Man kann sich sicher vorstellen, dass der Mobile Athlon 4 für niedrigere Taktraten konzipiert ist, der Athlon MP für Workstations höhere Taktraten erreicht und der Athlon XP für Desktop Computer der Schnellste im Bunde ist.
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